Gelebte Integration im Dreigespann

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Beschreibung

OKJA, Gemeinde und Flüchtlingsinitiative „Darfeld für alle“ planen gemeinsam ein Fest der Begegnung

Sie haben sich die gleichen Ziele auf die Fahne geschrieben, in ihrem Engagement arbeiten sie zudem ohnehin aufeinander zu. Da sei es eine logische Konsequenz, nun gemeinsame Sache zu machen. „Grundsätzlich geht es darum, das Miteinander vor Ort zu stärken“, fasst es Wolfgang Croner, Fachbereichsleiter Ordnung und Soziales, zusammen. In Zusammenarbeit mit der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) sowie der Flüchtlingsinitiative „Darfeld für alle“ organisiert die Gemeinde Rosendahl einen Tag der Begegnung. „Unsere Intention ist es, Hemmschwellen abzubauen und gegenseitige Vorurteile aus der Welt zu schaffen“, erklärt Sebastian Nienhaus.

Stattfinden wird der kostenlose Aktionstag am Samstag (11. 10.) am Bahnhof Darfeld in der Zeit von 11 bis 16 Uhr. Im Generationenpark gibt es ohnehin zahlreiche Spiel- und Aktivitätsmöglichkeiten, diese werden mit weiteren Angeboten ergänzt. „Unter anderem ist eine Hüpfburg bestellt, dazu werden wir weitere Aktionen auf die Beine stellen“, kündigt Nienhaus an. Ebenfalls geplant ist das Eintauchen in andere kulinarische Kulturen. „Wir können uns gut vorstellen, in Absprache die eine oder andere internationale Spezialität anzubieten“, blickt der Sozialpädagoge voraus. Bei einem gemeinsamen Essen können die Besucherinnen und Besucher dann niederschwellig miteinander ins Gespräch kommen.

Dieses Angebot richtet sich dabei ausdrücklich nicht nur an Geflüchtete, wie die Organisatoren betonen. „Ganz explizit sind auch alle Rosendahlerinnen und Rosendahler eingeladen“, macht Croner deutlich. Integration sei schließlich keine Einbahnstraße. Angelehnt ist der Tag der Begegnung an das Kulturfest, was im Jahr 2022 in Osterwick stattgefunden hat. Seinerzeit waren rund 100 Gäste der Einladung von OKJA und Gemeinde gefolgt, im Dorfpark einen gemeinsamen Nachmittag zu verbringen. „Damals waren auch viele Rosendahler vor Ort, die zu dieser Zeit Ukrainerinnen und Ukrainer bei sich aufgenommen haben“, erinnert sich Croner.

Den Grundgedanken, ein solches Event ein weiteres Mal auf die Beine zu stellen, hatten die Organisatoren in den Folgejahren immer wieder. „Wir haben ja gemerkt, wie gut die Veranstaltung auf beiden Seiten angekommen ist“, lächelt Nienhaus. „Schön, dass wir so eine Aktion jetzt wieder aufleben lassen.“ Damit die Geflüchteten auch Wind davon bekommen, rühren er und seine OKJA-Kollegen bereits fleißig die Werbetrommel. Daran beteiligen sich auch Haifa Hamma und Krystyna Pokhna, die sich ohnehin im ständigen Austausch mit den Geflüchteten befinden.

Eingebettet ist der Tag der Begegnung in einen informativen Rahmen. „Wir wollen die Chance nutzen, unsere Arbeit der Bevölkerung näherzubringen“, schildert Yannick Lammers. Sowohl OKJA als auch Flüchtlingsinitiative hoffen darauf, weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter für sich begeistern zu können. „Ehrenamtliches Engagement wird immer gebraucht“, stellt Nienhaus heraus. Immerhin sind die Flüchtlingszahlen nach wie vor hoch. „Die Zuweisungen werden zwar weniger, mittlerweile haben wir trotzdem rund 600 Geflüchtete bei uns in der Gemeinde“, informiert Croner.

Damit diese frühzeitig in Rosendahl Fuß fassen können, haben sich OKJA, Gemeinde und Flüchtlingsinitiative zusammengetan, um im Dreiergespann für gelebte Integration einzustehen.

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